Entpackungskonzept für Kaffee-Kapseln

Viele Kaffee-Röstereien haben sich für eine PACK-SAVER-Linie entschieden, wobei letztlich unser Konzept und die damit erreichbaren Konsteneinsparungen überzeugt haben. Wir wollen Ihnen die wichtigsten Argumente in nachstehender Zusammenfassung präsentieren.


1. Aufgabenstellung

Kaffee in Kapseln sind jeweils einer Trennung „Produkt - /Packstoff“ zu unterziehen. Dabei hat die Sortenreinheit eine untergeordnete Bedeutung. Es wird Wert darauf gelegt, eine größt-mögliche Menge an Kapseln in der kürzesten Zeit auszupacken. 

Die Kapseln fallen überwiegend in loser Form an, d.h. in vorhandenen Behältern mit ca. 1 m3 Volumen. In Ausnahmefällen sind die Kapseln noch in Umkartons mit 16 Stück verpackt. Eine Verarbeitung von Müllsäcken ist nicht möglich. 


2. Analyse und Handlungsplan

Der PACK-SAVER ist für  die definierte Aufgabenstellung perfekt geeignet. Lediglich bei Punkt „Kapazität “ sind wahrscheinlich Abstriche zu machen. Bisher ausgelieferte Maschinen arbeiten mit einer durchschnittlichen Stundenleistung von ca. 10.000 Kapseln. 

Hierbei ist aber explizit darauf zu achten, daß eine größtmögliche Sortenreinheit während des Separiervorganges erfolgt. Diese Vorgabe wird beim aktuellen Projekt nicht gestellt. Es besteht deshalb die begründete Möglichkeit, eine Stundenleistung von ca. 18 – 20.000 Kapseln zu erzielen. 


3. Erfolgreiche Umsetzung

Im Rahmen der langjärigen Tätigkeit auf dem Gebiet der Produkt-Rückgewinnungsmaschinen kann LEU-TRONIC auf bewährte Konstruktionskonzepte zurückgreifen. Diese erfüllen die aktuellen Normen im Bereich von Hygiene und Sicherheits-Standards. 

Eine Kaffee-Rösterei ist ja kein Recyclingbetrieb, bei dem mit harten Bandagen unter gelegentlicher Nicht-Beachtung von Sicherheitsstandards gearbeitet wird. Dies ist der entscheidende Grund weshalb wir davon absehen, aus Leistungsgründen einen Schredder unserem PACK-SAVER vorzuschalten. Die Risiken hierbei sind vielfältig und für uns nicht zu verantworten. 


4. Lösung

Wesentlicher Aspekt einer höheren erreichbaren Kapazität  ist unter Beibehaltung der aktuellen Größe des PACK-SAVER das vorherige Öffnen der Kapseln, d.h. bevor die Kapseln in die Sortierkammer der Auspackmaschine gelangen. Die Größe dieser Kammer ist so gestaltet, daß ca. 10.000 Kapseln pro Stunde separiert werden können. Dies schließt das Öffnen der Kapseln mit ein. Der „Lösungs-Kern“ besteht also aus einer vorherigen Vorzerkleinerung.

Anstelle eines Schredders wird eine „Gitter-Matritze“ zwischen dem Auslauf der Horizontal-Dosierschnecke und der schräg ansteigenden Zuführschnecke integriert. Die beiden Schnecken-gewinde werden so groß dimensioniert, daß die Kapseln durch die Matritze gedrückt und somit teilweise oder auch ganz geöffnet sind. Somit muß der PACK-SAVER quasi nur die Trennung zwischen Produkt und Packstoff vornehmen, nicht aber das Öffnen. Aus diesem Grunde wird eine wesentlich höhere Leistung als in der Standardversion erreicht.  


5. Erfolgsfaktoren

Speziell bei Kaffee ist das Verhältnis zum Packstoff-Anteil sehr weit auseinander. Bei einem Schredder fallen beide Fraktionen quasi als „großer Haufen“ an. Deshalb ist es auch schwieriger, diesen Produkt-Mix sauber zu trennen. 

Der Pack-Saver trennt ca. 80 – 90% des Packstoffes vom Produkt bevor dieses überhaupt auf das Sieb fällt, d.h. es befindet sich eine relativ geringe Menge Packstoff im Produkt. Dies vereinfacht eine anschließende Absiebung wesentlich. 

Es wurde auch das Thema „Reinigung“ angesprochen. Unsere Anlage ist leicht zugänglich. Alle Reinigungsluken, Türen etc. sind elektrisch verriegelt. Es gibt keine scharfen Teile/Messer etc. die zu einer Verletzung führen kö nnen. 

Die von uns präferierte Anlage kann konstruktiv „aus der Schublade“ gezogen werden. Eine SIEMENS-SPS-Steuerung ist Bestandteil unserer Lösung. Dadurch ist es ohne weiteres möglich, z.B. eine nachgeschaltete Waage mit einzubeziehen. Sie erhalten also ein bereits existierendes, erprobtes Konzept, ausgerüstet mit höchsten Sicherheits-Standards. 

Wir haben einmal ein Richtangebot erstellt und hierbei den Vorratsbehälter für die Schnecken-Zuführung mit 1.000 Liter Inhalt dimensioniert. Somit wäre keine separate Hub-Kipp-Station erforderlich, wenn die Behälter direkt mit dem Stapler entleert werden können. Wir steuern dann die Anlage der Gestalt, daß ein Deckel o.ä.  über dem Vorratsbehälter geöffnet werden muß. Erst dann ist die Befüllung möglich. Gleichzeitig bleibt die Schneckenzuführung stehen, während alle anderen Maschinenkomponente weiterlaufen. Sollte eine direkte Beladung des Vorratsbehälters nicht möglich sein, können wir auch eine hydraulische Hub-Kipp-Station liefern.   

6. Fazit

Nachhaltigkeit und Ethik sind sehr eng miteinander verbunden. Wenn schon entsorgen, dann aber Produkt und Packstoff getrennt.

Ihre Einsparungen:
1. Rückerstattung der Kaffeesteuer
2. Geringere Entsorgungskosten 

Kontaktieren Sie uns und wir erstellen Ihr individuelles Entpackungs-Konzept!

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